Veranstaltungen
01.06.10: Unsere Menschenrechte - Workshops für Jugend- und Konfirmandengruppen
EINE-WELT-PREIS
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Die Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche hat die Träger des Eine-Welt-Preises 2010 bekanntgegeben. Den mit 2000 Euro dotierten 1. Preis erhalten die Initiatoren des "1. Politischen Kirchentages in Plön", der sich kritisch mit den Folgen der Globalisierung auseinandergesetzt hat. Der 2. Preis (1500 Euro) geht an das Forum zum Austausch zwischen den Kulturen der Staatlichen Gewerbeschule G6 in Hamburg, das intensive Kontakte nach Mosambique pflegt. Den 3. Preis, dotiert mit 1000 Euro, bekommt das Kopernikus Gymnasium in Bargteheide für eine Baumpflanzaktion in Tansania. "Mit dem Eine-Welt-Preis wollen wir Gemeinden, Schulen oder Solidaritätsgruppen auszeichnen, die Beziehungen zwischen reichen und armen Ländern lebendig und gerecht gestaltenwollen", erläuterte Bischöfin Maria Jepsen bei der Bekanntgabe der Preisträger vor rund 350 Gästen in der Christianskirche in Hamburg-Ottensen. Synodenpräsident Hans-Peter Strenge lobte die Vielfalt der mehr als 40 für den Preis vorgeschlagenen Initiativen, die sich mit Fairem Handel, Bildungsprojekten, Menschenrechtsarbeit oder Klimaschutz beschäftigen: "Das zeigt, wie viele Menschen in Hamburg und Schleswig-Holstein sich aktiv für Gerechtigkeit und Solidarität einsetzen." Alle zwei Jahre vergibt die Nordelbische Kirche den Eine-Welt-Preis. Ausgezeichnet werden Gruppen und Einzelpersonen, die sich für mehr Gerechtigkeit in der Welt einsetzen. Für die "Goldene Giraffe" 2010 sind über 40 Initiativen und Personen vorgeschlagen worden. Den Preisträgern wurde eine aus Muhulu-Holz in Kenia geschnitzte "Goldene Giraffe" überreicht. Die eigentliche Übergabe der Preise geschieht am 27. Februar auf der Nordelbischen Synode in Rendsburg.
Informationen zu den ausgezeichneten Projekten Erster Preisträger: 1. Politischer Kirchentag in Plön
Die vier ehrenamtlichen Initiatoren des 1. Politischen Kirchentages in Plön (Nils Fritzel, Heike Förster, Klaus-Reiner Martin und Marlies Stolzenberg) erhalten den 1. Preis. Anlässlich des internationalen Weltwirtschaftssymposiums in Plön im September 2009 hat der 1. Politische Kirchentag am gleichen Ort und zur gleichen Zeit stattgefunden. Drei Tage lang wurden die Konsequenzen der Globalisierung in den Blick genommen. Es fanden u.a. eine Podiumsdiskussion, eine weltliche Kanzelrede, eine Ausstellung, eine große Tafel auf dem Plöner Marktplatz unter dem Motto "Es ist genug für alle da" und zahlreiche Workshops statt. 200 Menschen diskutierten mit Fachleuten über Klimawandel, Finanzkrise und wichtige Zukunftsfragen.
Zweiter Preisträger: Forum zum Austausch zwischen den Kulturen der Staatlichen Gewerbeschule G6 in Hamburg
Das Forum zum Austausch zwischen den Kulturen erhält den 2. Preis. Es unterstützt interkulturellen Austausch über das Handwerk. Schülerinnen und Schüler der Hamburger Gewerbeschule für Maler- und Lackierer, Tischler, Raumausstatter und Textilberufe (G6) haben durch das Forum die Chance, andere Kulturen kennen zu lernen. Dies geschieht über die Verankerung des globalen Lernens im Berufsschulunterricht und durch Reisen verschiedener Schülergruppen nach Mosambik. Zusammen mit den Partnerschulen werden dort gemeinsam entwickelte Arbeitsprojekte durchgeführt wie z.B. der Bau eines Hobels, das Schneidern von Schuluniformen, das Reparieren von Schulmöbeln oder wie bei der letzten Reise: der Bau eines multifunktionales Spielgerätes.
Dritter Preisträger: Kopernikus Gymnasium in Bargteheide
Der 3. Preis geht an das Kopernikus Gymnasium in Bargteheide. Gemeinsam mit Schülern und Lehrern der tansanischen Partnerschule haben die Schülerinnen Lisa Haen und Johanna Lienhöft und die Sekretärin Ursula Brandt eine Baumpflanzaktion an den Hängen des Mount Meru im Norden Tansanias durchgeführt. Das auf Nachhaltigkeit angelegte Projekt veränderte das Umweltbewusstsein aller Beteiligten. Die Partnerschaft zwischen den Schulen konnte 2008 zehnjähriges Bestehen feiern. Dieses Projekt war eines der zahlreichen Aktivitäten, die es zwischen den Schulen gibt.
Ehrenpreis: Homöopathen ohne Grenzen e.V.
Die Homöopathen ohne Grenzen bilden Menschen im Gesundheitswesen in klassischer Homöopathie aus.
Ehrenpreis: Kulturbrücke Hamburg
iDie Kulturbrücke Hamburg organisiert das Projekt "Switch". Es ermöglicht interkulturelle Begegnung hier bei uns. Vier Kinder aus vier verschiedenen Kulturen lernen gegenseitig ihre Familien und ihren Alltag kennen. Sie kochen gemeinsam, spielen und musizieren. Jedes Kind schreibt ein Tagebuch, in dem es über seine "Weltreise" in Hamburg berichtet.
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Vorstellung der Preisträger 2008 Erster Preisträger: PinnebergPietermaritzburgPartnership, Südafrika-Partnerschaftskomitee des Kirchenkreises PinnebergProjekt: "A taxi to life"
Im Rahmen der seit 20 Jahren bestehenden Partnerschaft des Kirchenkreises Pinneberg mit lutherischen Gemeinden in Pietermaritzburg/Südafrika stand die gemeinsam geplante und durchgeführte Erarbeitung eines Musicals im Mittelpunkt der diesjährigen Begegnung. Jugendliche aus den südafrikanischen Gemeinden und aus Gemeinden des Kirchenkreises Pinneberg haben innerhalb von drei Wochen ein anspruchsvolles Musicalprojekt umgesetzt. Das Musical wurde mit großem Erfolg zwei Mal aufgeführt. Die Kirchenkreispartnerschaft hat auf diese Weise sehr viel Aufmerksamkeit erhalten. Kontakt: Pastorin Sabine Denecke, Tel. (0 40) 556 60 90 |
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Zweiter Preisträger: Büro für Kultur- und Medienprojekte, Hamburg Kinder- und Jugendkulturgruppen aus Afrika, Asien und Lateinamerika treten hier im Rahmen kleiner Tourneen auf. Themen wie Armut, Gewalt, AIDS, Kinderarbeit, Straßenkinder, Kinderrechte werden mit hoher künstlerischer Qualität auf die Bühne gebracht. Vor allem für junge Menschen erzeugt die Begegnung mit der KinderKulturKarawane ein "Aha-Erlebnis", wenn sie statt der "armen Straßenkinder" selbstbewusste junge Menschen auf der Bühne sehen, die phantastisch tanzen oder mitreißend rappen können.
Kontakt: Bettina Kocher, Tel. (0 40) 399 004 13 |
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Dritter Preisträger: Internetprojekt „daara.de“ aus dem Info-Zentrum Eine Welt in Lübeck Viel zu oft liegen Schätze ungenutzt im Verborgenen, weil keiner von ihnen weiß. Es gibt keine Schatzkarte und keinen Wegweiser. Das ist auch beim globalen Lernen so. |











